HISTORISCHER RÜCKBLICK

Anno 2017 steht die Lingerie und Bademode von ANDRES SARDA für aufregende Sinnlichkeit mit einer ausgesprochen mediterranen Ausstrahlung. Exklusive Mode für freie, selbstbewusste Frauen, die ihre Feminität und ihren persönlichen Stil mit eleganten Accessoires unterstreichen.

Barcelona, Ende des 19. Jahrhunderts

Im ausklingenden 19. Jahrhundert haben sich die Sardas in Barcelona einen Ruf mit feinsten Spitzenmantillen erworben. Dass Jackie Kennedy in den 1960er Jahren eine Mantille aus dem Hause SARDA bei einem Besuch im Vatikan trägt und damit auf dem Titelbild von Life Magazine erscheint, stellt das Unternehmen erstmals ins internationalen Rampenlicht und strahlt auf den Platz der Sardas in der lokalen Industriegeschichte ab.

1962: Richtungsänderung

Als das Tragen eines Spitzenschleiers in der Kirche für Frauen nicht länger Pflicht ist, beginnt die Familie Sarda Spitze in anderen Segmenten zu verwenden.

1962 ist ein richtungsweisendes Wendejahr für das Unternehmen. Andrés Sardá, der 1929 in Barcelona geborene Sohn des Unternehmensgründers, will die Miederwarenmode erobern. Inmitten einer bedrückenden politischen Lage bringt Sarda Kollektionen auf den Markt, die allen Stereotypen widersprechen. Gefällige, schmeichelhafte Entwürfe gepaart mit textiltechnischen Erneuerungen ergeben einen Tragekomfort, wie er in diesem Maße in der Miedermode nicht bekannt war.

Gleichzeitig betont das Label seine mediterranen Wurzeln, angesiedelt in Barcelona, einer Metropole, die seine Identität und seinen Stil prägen. Verführerisch und tragbar zugleich, von Expertenhänden gezeichnet und gefertigt. Das ist die unverkennbare Signatur von ANDRES SARDA.

70er Jahre: Produkterweiterung

1970 erscheint die erste Strandmodekollektion von ANDRES SARDA, die dieselben Ansprüche an Qualität und Stil wie die Lingerie der Marke erfüllt. Auch beim Schwimmen und Sonnenbaden sollen Frauen komfortable und attraktive Mode tragen. Die neue Kollektion ist ein Volltreffer. Die Kollektionsbilder werden von dem britischen Fotografen David Hamilton geschossen.

Im Hamilton-Fieber 1976 - 1979

Andrés Sardá bittet David Hamilton, auch die Bilder für die neuen Dessouskollektionen zu machen. Das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen: Die in Pastellfarben und weichen Lichtverhältnissen fotografierten Modelle sind eine Ode an die Weiblichkeit und überaus intime Darstellung graziler Schönheit.

In der Familientradition

Núria Sardá, Tochter von Andrés Sardá, arbeitet fortan im Kreativ- und Designteam mit. Zwischen Vater und Tochter entwickelt sich eine enge Zusammenarbeit.

2008: Barcelona ist Weltspitze

Die multinationale Lingeriegruppe Van de Velde übernimmt ANDRES SARDA und ergänzt damit sein Markenportfolio.

Die kreative Tätigkeit bleibt in Barcelona unter der Leitung von Núria Sardá angesiedelt. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen von den Vorteilen, die sich entlang der Lieferkette ergeben, um zu wachsen und international zu expandieren.